Die alternative Heilmethode

– ein Naturgesetz

Wie Sie verehrter Leser aus meiner Beschreibung zu meiner Person entnehmen konnten, beschäftige ich mich nun seit über 30 Jahren mit der Homöopathie, arbeite als Homöopathin in eigener Praxis seit über 20 Jahren und werde diese wichtige Arbeit auch weiterhin so fortführen. Denn die sog. Schulmedizin mag vieles erreichen, hat aber auch für viele Erkrankungen keine Antwort bzw. eine Medizin von Chemie, die den Menschen nicht gesünder, sondern eher noch kränker macht.

Deshalb ist es erfahrungsgemäß so, dass Menschen, die in der Schulmedizin nur mit chemischen Medikamenten versorgt werden, das x-te Antibiotika nehmen, immer wieder Schmerzmittel brauchen, die ganze Palette von Antirheumatica versuchen, Impfungen in ungeahnter Häufigkeit erhalten, und ohne große Mühe schnell auch Psychopharmaka verordnet bekommen, immer die Methode der schnellen Symptomen-wegmachen-Therapie erfahren, eine Alternative für sich suchen, weil sie selbst dein Eindruck gewonnen haben, ich werde nicht gesund, und ich will aber nicht ständig so nebenwirkungsreiche Medikamente einnehmen, die mich noch zusätzlich schädigen.

Diese Menschen finden wir in unseren Praxen, und was ist hier so anders?


Die 3 Phasen des Behandlungsablaufs

Um Ihre Gesundheit zurückzuerlangen.

1. Der Erstkontakt:

Die Krankheitsaufzeichnung, sog. Anamnese nimmt mindestens 1-2 Stunden und noch länger in Anspruch je nach Erkrankung und je Fall. Die Aufzeichnung bei einer akuten Krankheit ist natürlich kürzer als bei einer chronischen Krankheit.


Bei der Erstanamnese wird die komplette Historie der Krankheitsentstehung aufgeschrieben, sämtliche durchgestandenen Krankheiten, Operationen, Medikamente, die Erkrankungen der Eltern und Geschwister werden miteinbezogen. ( Dies ist wichtig, weil der Homöopath mit seiner Arznei sogar in die Genetik eingreifen kann. Welche Medizin kann das? Das gibt es nur bei der Homöopathie. Gerade bei Kindern sind die Nosoden eine wichtige Arznei, um die genetischen Blockaden zu lösen. Die nachfolgenden homöopathischen Mittel können erst jetzt gut wirken.)

Anschließend berichtet der Patient unter was er momentan leidet. Er wird gefragt, wie empfindet er seine Beschwerden, seit wann hat er sie, wie sind sie entstanden, was ist passiert damals, wo befindet sich der Schmerz, was verschlechtert oder verbessert den Schmerz, wie lange, wie oft, unter welchen Umständen treten die Beschwerden auf, wie fühlt er sich, wie ist seine Kraft, was hat sich verändert?

Weiterhin sucht der Homöopath eine möglichen Causa, also eine mögliche Ursache für die Entstehung der Krankheit ab, haben sich die charakterlichen Eigenschaften seither verändert, ist er ärgerlich, hat er sich zurückgezogen, oder ist er nur noch traurig, oder aggressiv, oder ängstlich, oder weinerlich, oder aufbrausend, oder, oder. Je offener der Patient dem Homöopathen erzählen kann, wie es ihm wirklich geht, um so größer ist die Chance, dem Patienten das wirklich passende Arzneimittel verordnen zu können.

Weiterhin werden die sog. Allgemeinsymptome abgefragt, wie wirken Jahreszeit, Tages- oder Nachtzeit, Sonne, Mond, Wind und weitere Wettereinflüsse auf den Patienten ein, in welchem Ernährungszustand befindet sich der Patient, welche Nahrungsmittelvorlieben oder Abneigungen hat er, welche verursachen Beschwerden bezüglich Verdauung. Sämtliche Organe bezüglich ihrer Funktion werden nachgefragt und aufgeschrieben.

Wie sind die geistigen Fähigkeiten? Kann er sich gut konzentrieren, oder ist er schnell abgelenkt, vergesslich oder kann sich nichts mehr merken?

Wenn dann noch sämtliche Organe bezüglich ihrer Funktion abgefragt wurden, dann erhält der Homöopath ein ziemlich komplettes Bild des Patienten bezüglich seiner körperlichen, seelischen und geistigen Eigenschaften.

2. Die Verordnung:

Nach dem Erstkontakt wird der Homöopath den Patienten mitteilen, dass er nun den Fall ausarbeiten, repertorisieren wird. Dies nimmt erneut Zeit ein, deshalb bekommt der Patient einen zweiten Termin.

Nun hat der Homöopath sich für eine bestimmte Arznei entschieden und wird dem Patienten die Verordnung erklären. Je nach Krankheitsdynamik bekommt der Patient eine niedrige Potenz, eine D6-D12 verordnet, die er täglich einnehmen kann. Oder eine mittlere Potenz, eine D/C30, also 2 Globuli z.B. von einer C30, die er im akuten Fall sogar in Wasser auflösen kann, und stündlich 1 Teelöffel davon einnehmen kann, bis die Schmerzen nachlassen (z.B. akute Ohrenschmerzen). Verordnet er eine C200 oder eine C1000, dann sind die zwei Globuli oftmals für 4 Wochen ausreichend und für eine chronische Erkrankung gedacht.

Danach wird ein Follow-up Termin nach 4-6 Wochen vereinbart und nach Befinden des Patienten wird geprüft, ob die Arznei noch wirkt oder evtl. wiederholt, oder eine neue Arznei nötig wird.

3. Die Erstverschlimmerung:

Der Homöopath weist den Patienten darauf hin, dass nach der Einnahme der zwei Globuli z.B. die Symptome erst noch einmal für eine kurze Zeit schlimmer werden können. Das ist ein gutes Zeichen. Der Körper hat eine starke Antwort gegeben und der Heilungsprozess beginnt.

Das war eine kurze Einführung für den Beginn einer homöopathischen Behandlung.