Vitalwellen

Vitalwellen



In meiner Praxis verwende ich seit 2008 die sog. Vitalwellen. Diese Ultraschalltherapie hat sich bestens bewährt bei akuten wie chronischen Schmerzzuständen.

Was sind Vitalwellen

Vitalwellen sind Ultraschallwellen. Als Ultraschall wird der Schallfrequenzbereich oberhalb des Hörbereichs (16
Hz – 20 kHz) bezeichnet. Therapeutische Ultraschallgeräte benutzen Frequenzen von 800 kHz bis 3MHz.
Sie kennen Ultraschall in der Medizin vornehmlich zu diagnostischen Zwecken.
Die Behandlung mit Ultraschall zählt seit einigen Jahrzehnten zu den bewährten Therapie-formen der physikalischen Medizin.

Was bewirken die Ultraschallwellen, die sog. Vitalwellen?

Der Ultraschall besteht aus mechanischen Schwingungen, die von einer Schallquelle ausgesandt werden.
Sie erzeugen im Gewebe Vibrationen, eine Mikromassage in der Tiefe von Geweben und Wärme.
Die Haut hat eine biologisch sehr sinnvolle Eigenschaft, sie bildet die äußere Schutzhülle gegenüber der Umwelt.
Das bedeutet, die Haut ist praktisch undurchlässig für die meisten Substanzen, die wir in Form von Cremes und Gels auftragen.
Wie bringe ich nun die Wirkstoffe schonend mit nichtinvasiven Methoden (also ohne Verletzung des Gewebes) an den Wirkungsort?
Hier hat es die Wissenschaft möglich gemacht, die Einschleusung von Pflanzenwirkstoffen durch die Haut durchlässig zu machen.
Diese Art von Anwendung bietet einige entscheidende Vorteile.

Indikationen

Das Indikationsspektrum des Ultraschalls ist besonders breit bei den Erkrankungen und
Funktionsstörungen, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet werden.
Die Therapie zielt hierbei zunächst auf eine Schmerzlinderung. Daraus resultiert u.a. eine Tonusminderung schmerzhaft verspannter Muskulatur,
eine Verbesserung der Durchblutung und eine Ausleitung der Schlaken im Gewebe. Eine Minderung von Entzündungsprozessen sind positive Begleiteffekte.
Weiterhin werden bindegewebige Strukturen, insbesondere im Kapsel-Bandapparat und Sehnen unter dem Einfluß des Ultraschalls elastischer und erleichtern
somit die Übungstherapie mit aktiven Bewegungen.

Typische Indikationen

- Rückenschmerzen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
- Epicondylitis (Tennisarm)
- Tendopathien (Schmerzen nach Bandverletzungen und Überanstrengung)
- Achillodynie (Schmerzen der Achillessehne)
- Fersensporn (Schmerzen der Ferse)
- Dupuytren-Kontraktur (typische rheumatische Erkrankung mit Einziehung der Sehnen der Handinnenfläche)
- Karpaltunnelsyndrom (oftmals konnte der Operationstermin abgesagt werden!)
- Arthrose der Kniegelenke, Schultergelenke, Handgelenke, Daumen.
- M. Bechterew
- rheumatoide Arthritis
- Sportverletzungen
- Hauterkrankungen
- Neurodermitis (Linderung bei excessivem Juckreiz begleitend zur Homöopathie)
- Psoriasis
- Sklerodermie
- Narben nach Operationen
- Keloide
- Ulcus cruris (offenes Bein infolge schlechter Durchblutung)
- Zosterneuralgie

Die Präparate, die mittels Ultraschall durch die Haut direkt an den Wirkungsort gelangen, sind alles hochwirksame Heilpflanzen.

Beispiele aus der großen Präparatenliste


Traumasonic

bestehend aus Beinwell (Symphytum), Arnika, Ringelblume (Calendula) und Zaubernuss (Hamamelis). Anwendung für Muskeln, Gelenke, Traumen (Verletzungen)


Arthrosonic

bestehend aus Teufelskralle, Brennessel, Latschenkieferöl, Johanniskrautöl. Anwendung für Gelenke, Rücken und Bandscheiben. Wirkt zusätzlich wärmend.


HCGsonic

bestehend aus Hyaluron, Chondroitin, Glucosamine. Es fördert die Gelenkfunktion und den Knorpelstoffwechsel. (Injektionen z.B. ins Kniegelenk werden dadurch vermieden)


Detosonic

bestehend aus Mariendistel, Goldrute, Berberitze, Wacholder, Löwenzahn, Urtinktur. Es fördert die Entgiftung und wird auf entsprechende Organe wie Leber und Niere und entsprechende Akupunkturpunkte angewendet.


Kelosonic

bestehend aus Hamamelis, Efeu und Beinwell. Anwendung bei zu Narben und Geweberissen neigende Haut.


Alles in Allem möchte ich auf diese zusätzliche Therapie neben meiner klassischen Homöopathie nicht mehr verzichten. Sie ist eine ausgezeichnete Ergänzung und hilft schnell bei Schmerzen und unterstützt -ebenso wie die Homöopathie- die körpereigenen Selbstheilungskräfte.