Traumatic Incident Reduction

Traumatic Incident Reduction



Im Laufe meiner langjährigen homöopathischen Praxis habe ich erfahren, dass Krankheiten oftmals in Verbindung mit einem Trauma entstanden sind. Neben der homöopathischen Hilfe habe ich mit TIR-Psychotherapie noch ein weiteres Werkzeug in der Hand, um den Patienten professionell bei Trauma und Stress zu begleiten. Andernfalls werden Traumen jahre- und jahrzehntelang verdrängt, was dem Patienten viel Energie abverlangt, die ihm für das eigentliche Leben und seiner Gesundheit fehlen.
2006 habe ich TIR kennengelernt. Im Traumainstitut Weilheim ließ ich mich durch Astrid Saragosa als eine der ersten TIR-Traumatherapeutin bei ihr ausbilden.

Was ist TIR?

Die Methode TIR: Traumatic Incident Reduction, dh. Reduzierung von traumabedingtem Stress, ist eine personenzentrierte, klar strukturierte Methode, um Klienten zu ermöglichen, traumatischen Erfahrungen zu begegnen
und negative Effekte vergangener Traumen dauerhaft zu reduzieren oder aufzulösen. TIR und im weiteren Verlauf die Metapsychologie bietet eine ganze Sammlung von Werkzeugen, die zur Begleitung verschiedener Zielgruppen angewandt werden kann. Hierzu gehört allem voran die Begleitung bei Langzeittraumen, posttraumatischen Belastungsstörungen wie Flashbacks, Alpträume, traumainduzierte Phobien, Panickattacken, Depressionen u.a. aber auch die Entwicklung von mehr Lebensqualität.

Was ist ein Trauma?

Ein psychisches Trauma ist ein auf die Psyche einwirkendes Ereignis, das plötzlich mit solcher Gewalt die vorhandenen Schutzmöglichkeiten durchbricht, dass eine Bewältigung nicht leicht möglich ist.
Es kann jeden von uns treffen: Ein unvorhersehbares Erlebnis wirft den Menschen plötzlich aus der Bahn. Hierzu zählen Gewalttaten, Kriege, Unfälle, schwere Geburten oder erlebte Naturkatastrophen.
Belastende Symptome sind vielfältig und können, wenn das Erlebte nicht verarbeitet wird in Folgeerkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen oder psychosomatischen Erkrankungen münden.

Traumatic Incident Reduction

ist ein bewusstseinsfördernder, klar strukturierter Gesprächsansatz aus der Traumatherapie, der Menschen, ganz auf die Person zentriert, bei der Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen unterstützt.
Der Therapeut bzw. Traumabegleiter interpretiert nicht und gibt keine Ratschläge. Er leitet das strukturierte Gesprächsangebot. Dieses hat ordnenden Charakter und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, so dass der Klient mit aufkommenden Gefühlen besser umgehen kann.
Wichtig ist eine offene Sitzungslänge. Die Sitzung wird nur dann beendet, wenn der Klient Linderung erfahren hat. Meist dauern Sitzungen zwischen zwei und drei Stunden, es kann auch intensiv an mehreren aufeinander folgenden Tagen gearbeitet werden.

Weitere Workshops/Fortbildung:


2007: Erweiterte Anwendungen von TIR:


- Entlastung für Themen, die Belastung beinhalten
- Heilmittel gegen fixierte Ideen
- Lebensklärung
- den Körper kommunizieren lassen (Schmerzpatienten)
- Technik um Ärger zu behandeln
- Behandlung von Störungen
- Entlasten von Beziehungen
- TIR Zukunft (Zukunftsängste)
- Langfristiges Trauma
- Komplexe Traumata, Depressionen, Angststörungen, Phobien, Suchterkrankungen
- Heil- und Erdungstechniken


2007: Stressreduzierung und Fallplanung:


- Stressliste
- Körperbild Programm
- Kommunikation mit einem geliebten Verstorbenen


2012: Einführung in die Psychotraumatologie


- Klassifizierung traumatischer Erfahrungen
- Diagnosebilder
- Symptome und Reaktionen auf traumatische Ereignisse bei Kindern und Erwachsenen

Mit Traumatic Incident Reduction zur ganzheitlichen Diagnose

Die Arbeit mit TIR macht mir persönlich viel Freude, weil ich meinen Patienten neben der ausführlichen homöopathischen Aufzeichnung des Krankheitsfalles noch besser in seiner Gesamtheit seiner Symptome, seelisch und körperlich erfassen kann und zusätzlich professionelle psychologische Hilfe anbieten kann.